Stress

Müdigkeit, innere Unruhe und vieles mehr

Verglichen mit Vorjahren, leiden immer mehr Menschen unter den gesundheitlichen Folgen von Stress. Dass sich deshalb immer mehr Menschen Gedanken darüber machen liegt nahe. Viele Krankenkassen führen seit längerem Studien durch, um das Verhalten und die Auswirkungen des Stresses besser bearbeiten zu können. Präventionsmaßnahmen und Vorsorge wird dann groß geschrieben. Auswirkungen wie innere Unruhe und Müdigkeit können bereits erste Anzeichen von Stress sein. Ist der Mensch in der Balance, das heißt, gönnt er sich ausreichend Auszeiten und Entspannung, wird die innere Unruhe und Müdigkeit wahrscheinlich wieder zurück gehen. Bleibt der Mensch hingegen eine Zeitlang in einer angespannten Lebenssituation, kann es sein, dass die Müdigkeit und innere Unruhe, sich steigern und andere Auswirkungen mit sich ziehen. Schlafstörungen, Gereiztheit und mehr können die Folgen sein. Spätestens dann ist es ratsam und vor allem gesund, das eigene Verhalten zu überdenken. Jetzt sollten Entscheidungen folgen, welche sich positiv auf den Körper und die Psyche auswirken. Sollten …! Auf den folgenden Seiten finden Sie Details die beschreiben, wie der Stress entsteht und welche Auswirkungen er hat. Natürlich auch, wie Sie besser damit umgehen können.

Stressbelastung in  Deutschland

Die TK hat im Rahmen der Prävention und Stressvorsorge eine Umfrage in Deutschland gemacht. Auch andere Krankenkassen haben großflächige Befragungen durchgeführt, um dem Stress auf den Grund zu gehen. Schließlich ist laut TK-Umfrage jeder zweite Mensch damit belastet. Und die Belastung kann auf Dauer gefährliche Auswirkungen haben. Auf den folgenden Seiten finden Sie Beispiele dafür und natürlich auch Lösungsansätze. Beginnen wir mit der örtlichen Verbreitung des Stresses – wo wird dieser am Meisten empfunden? Die in der TK-Studie veröffentlichte Grafik gibt Aufschluss darüber.

Umfrage „Gesundes Unternehmen“

 

Hier eine weitere Studie, welche im Rahmen des AOK-Service „Gesundes Unternehmen“  von 2011 – 2015 bei über 30 000 Mitarbeitern und in über 100 Betrieben durchgeführt wurde. Dabei ist aufgeführt, was die Menschen bezüglich Arbeitsbelastungen am häufigsten erleben. Allgemeine Müdigkeit, innere Unruhe, Angst und vieles mehr ist möglich.

 

 

 

 

 

In der Tabelle finden Sie eine Auswahl gesundheitlicher Beschwerden in Prozentangaben. Sie zeigt, dass fast ein Drittel der Arbeitnehmer über Müdigkeit und Erschöpfung klagt. Mehr als ein Drittel empfindet regelmäßig oder häufig Verspannungen und Verkrampfungen. 35 %  der Beschäftigten stehen unter Termin- oder Leistungsdruck und empfinden dies als stark oder sehr stark belastend. Überlegen Sie mal, das ist jeder Dritte! Da ist es ja schon fast verwunderlich, wenn wir nicht irgendwo mit dabei wären. (Und so denken manche Menschen tatsächlich!)

 

 

 

Hier Symptome, wie Stress empfunden werden kann.
Die genauen Ergebnisse der Untersuchung finden Sie hier.

Stress hat kurz- und langfristige Folgen. Sowohl auf die physische als auch die psychische Überforderung. Betroffene empfinden am Anfang zum Beispiel eine innere Unruhe, Müdigkeit oder Gereiztheit. Die Symptome sind vielfältig. Die Gefahr dabei, dass dies zu einem Burnout führen kann.

 Wenn Sie im Laufe der Zeit nichts ändern, ändert die Zeit Ihre Symptome.

 

Zu Ihnen!

 

Es hat einen Grund, warum Sie auf dieser Seite sind! Wenn Sie Betroffener sind, finden Sie sich in der Umfrage wieder. Das kann zum einen beruhigend sein, zu erfahren, dass es vielen Menschen so geht. Zum anderen hilft Ihnen dieses Wissen aber nur wenig weiter. Es ist „nur“ eine Statistik. Sie kann aufzeigen, wo Handlungsbedarf besteht für verantwortliche Personaler und Geschäftsführer und wo ein erfolgreiches Gesundheitsmanagement ansetzen kann. Eines ist jedoch garantiert:

„Wenn Sie immer das Gleiche machen, bekommen Sie immer das gleiche Ergebnis.“

Somit stellen Sie sich die kritische Frage, ob Sie mit Ihrer derzeitigen Situation zufrieden sind. Falls nicht, handeln Sie. Sich in einer Statistik wiederzufinden und Symptome zu kennen reicht nicht aus!  „Bringen Sie den Müll raus!“ Übernehmen Sie Verantwortung. Leben Sie gesund und glücklich! Sie haben nur dieses eine Leben! Sie haben nur das „JETZT!“.

 

Meditation

 

Meditation ist der Überbegriff von inzwischen über einer Millionen verschiedener Ausrichtungen. Da ist bestimmt etwas passendes für jeden mit dabei. Eine Beschreibung verschiedener Methoden finden Sie hier. Es sei gleich erwähnt, dass die aufgezählten Beispiele der Meditation natürlich nicht den Anspruch auf Vollzähligkeit haben. Diese Aufzählungen können als Überblick der „wichtigsten“ und teilweise auch „aktuellen“  Methoden dienen.

Meditation heißt einfach da sein, ohne irgend etwas zu tun … klingt ja ganz einfach, könnte man meinen. Die Schwierigkeit dabei ist, dass dieses „einfach da sein, ohne irgend etwas zu tun“ die meisten Menschen verlernt haben. Einfach da sein heißt für die meisten Menschen, gedanklich mit vielen Dingen beschäftigt zu sein. Sobald sich der Mensch Zeit nimmt, einfach nur da zu sein, nutzt unser innerer Schweinehund, wir nennen ihn „Fuzzy“, die Chance und fängt an zu denken. Daran, was noch gemacht werden sollte. Daran, was andere gestern gesagt haben oder daran, was eigentlich jetzt gar nicht hier her passt. Auch der Körper nutzt die innere Ruhe und sendet uns Signale, um diese zu durchbrechen. Plötzliche Juckreize an verschiedenen Körperstellen, ein plötzlicher Schluck- oder Hustenreiz oder die Erfahrung, dass gerade jetzt die Sitzposition unpassend ist. Fuzzy ist vielfältig und kreativ und erschwert die Meditation. Im Laufe der Zeit wird sich die innere Ruhe aber immer mehr ausbreiten.

 

Ziele der Meditation

 

In vielen Kulturen ist die Meditation ein wesentlicher Bestandteil. Dabei variiert das „höchste Ziel“ der Meditation. Die Christen zum Beispiel verbinden damit das Erfahren des Göttlichen. Im Hinduismus und Buddhismus ist das „höchste Ziel“ das Erlangen der Erleuchtung. Viele weitere Kulturen und Religionen nutzen die Praktiken, um in andere Bewusstseinszustände zu gelangen und die Achtsamkeit zu trainieren. In westlichen Ländern wird dieses „höchste Ziel“ häufig nicht primär angestrebt und Meditation auch unabhängig von religiösen Aspekten angewandt. Dann wird diese genutzt, um zum Beispiel das allgemeine Wohlbefinden zu steigern, innere Ruhe zu erlangen oder tiefste Entspannung zu erleben. Auf diese Bereiche konzentrieren wir uns hier. Alltagstauglich, einfach und nachhaltig.